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Chronik des laufenden Wahnsinns

  • Kosenamen

    Es ist durchaus bemerkenswert welche Bezeichnungen einige Personen von ihren Freunden bekommen. Als ich letztens in der Bahn fuhr erzählte jemand, daß er am Tag zuvor etwas mit “Bräuni” und “Schüppi” unternommen hätte. Natürlich konnte ich nicht anders als darüber nachzudenken, wie die beiden Geschöpfe wohl zu ihren undankbaren Namen gekommen sind und wie sie wohl aussehen:

    Bräuni: Hat bestimmte dunkle Haut, aber vermutlich nicht von Natur, sonst wäre die Bezeichnung “Bräuni” nicht politisch koerrekt. Also wird wohl eher der übermässige Besuch im Sonnenstudio an der dunklen, rissigen Haut schuld sein.

    Schüppi: Natürlich könnte Schüppi irgendwie von Schaufeln oder Schippe kommen, aber irgendwie vermute ich genau wie bei “Bräuni” ein körperliches Merkmal: Schuppen, und davon vermutlich einige!

  • Bitte nicht verlieren!

    Dies ist ein Aufruf an den jenigen, der heute seinen angetrunkenen Freund (kurz AF) irgendwo hat stehen lassen, so dass dieser alleine mit S-Bahn nach Hause fahren musste.

    Mach das nie wieder!

    Wir sind auch in dieser Bahn gefahren und diese Realsatire war einfach unglaublich:

    (Ein furchtbarer Klingelton erschallt in der Bahn … AF betritt die Bühne und telefoniert)

    AF: Eh, wieso hasse mich den stehen lassen…

    AF: Ich bin hier in Duisburg oder so…

    AF: Nach Essen?

    AF: Ich glaub ich fahre auch nach Essen

    AF (an die anderen Fahrgäste): Fahren wir nach Essen?

    AF (wieder zum Telefon): Soll ich hier aussteigen?

    AF: Essen?

    AF: Ich kann auch hier aussteigen

    AF: Ok, dann warte ich in Essen.

    (AF legt auf und wendet sich an einen anderen Fahrgast (FG))

    AF: Jetzt kommt Essen?

    (FG reagiert nicht … ein älterer Herr springt ein (ÄH), aber AF spricht immer noch mit FG)

    ÄH: Nein, jetzt kommt Styrum, Mühlheim HBF, Frohnhausem, Essen-West und dann Essen HBF.

    AF: Essen HBF?

    ÄH: Nein, jetzt kommt Styrum, Mühlheim HBF, Frohnhausem, Essen-West und dann Essen HBF.

    AF: Der Zug fährt aber nach Essen HBF?

    FG: Ja, ich denke schon.

    (AF führt einen längeren Monolog über die Eta, Anschläge auf Züge und das man es halt nie weiss. Dann wendet er sich wieder an FG)

    AF: Wo kommste her, wo willste hin?

    FG: Mühlheim und ich steige gleich aus.

    AF: Wie, Du kommst aus Mühlheim und steigst da aus?

    (Verwirrt zieht AF von statten aber bevor er die Bühne verlässt noch ene Kommentar zu einem Mann mit einem grossen roten Koffer)

    AF: Na, das ist mal ein grosser roter Koffer.

  • Juristen erklären das Internet

    Den meisten war es vermutlich schon immer bewusst, aber hier gibt es den Beweis das Juristen eine ganz andere Sicht der Dinge habe.

  • Auf das Ihr alle fleissig dichtet!

    Die Chefs und der Mörder

    Du bist Dichter, gewiss!
    Seid vielleicht auch lutschen!
    Was lutschen die Dichter?
    Mörder!?
    So schwer
    und so flau
    seid die Chefs.

    Gedicht Nummer 767926

    Entstanden mit Hilfe des Poetron 4G

  • Moderne Erziehung

    Letztens im Regionalexpress basteln Mutter und Kind basteln mit Knete…

    Kind: Oh, ich hab die Arme vergessen, dann kann der Engel ja keine Babies halten.

    Mutter: Nein, Engel haben keine Arme, die haben doch Flügel!

  • Überwachung läuft!

    Wollte nur mal mitteilen, daß mein Daumenkino wieder läuft. Wer sowas tolles auch haben möchte, kann sich ja mal Camorama angucken.

    Update 04.12.2022: Das Daumenkino hat geschlossen.

  • Von wegen Servicewüste!

    Am Mittwoch wollte ich an der Uni einen Brief einwerfen und als ich keinen Briefkasten ausmachen konnte, kam ich auf die Idee am “Info-Point” nachzufragen. Dort bekam ich auch prompt die gewünschte Auskunft, aber die Dame machte mir auch sofort klar gemacht, wieviel Glück ich dabei gehabt habe:

    Ich: “Wo kann ich denn hier einen Briefkasten finden?”

    Sie: “Da haben sie aber glück! Ich hab erst überlegt sie suchen zu lassen, aber weil es heute so heiss ist verrate ich es ihnen…”

  • Hobby Mediziner

    Aus einem Gespräch zweier Studenten in der S-Bahn habe ich für mich vollkommen neue medizinische Erkenntnisse gewonnen, die ich natürlich nicht für mich behalten möchte. Der eine Student berichtete dem anderen, daß ein gemeinsamer Bekannter von Ihnen eine Alkoholvergiftung erlitten hatte und machte dabei die folgenden Aussagen:

    1. “Im Krankenhaus haben sie ihm dann hier alles wieder rausgepumpt.”, dabei zeigte der Erzähler auf seine Armbeuge.
    2. “Der hat im Koma gelegen und ist drei Tage lang nicht aufgestanden!”
  • The Dish

    Als Apollo 11 auf dem Mond landete und ein gewisser Herr Amstrong die ersten Schritte auf dem Mond machte wurden die Bilder dieses Grossereignisses von einem Radioteleskop, inmitten einer Schafweide, in er tiefsten Provinz Australiens empfangen und um die Welt geschickt.

    In Parks Peak hat sich der Bürgermeister aus Grössenwahn dafür eingesetzt, daß dort ein Radioteleskop errichtet wurde und erntet jetzt die Lorbeeren, da genau dieses Teleskop die Bilder der Mondlandung übertragen soll. Unter Aufsicht eines NASA-Mitarbeiters versuchen drei australischen Wissenschaftler den Kontakt zur Mondfähre aufrecht zu erhalten, was nicht immer gelingt.

    Der Film gefiel mir sehr gut, da er wirklich sehr lustig ist und gut beschreibt, wie die Menschen damals die erste Mondlandung erlebten. Es ist kein bombastischer, kein klamaukiger, kein heroischer, sondern ein eher ruhiger Film mit vielen kleinen Geschichten.

  • Spezialschneiderei

    Letztens im Bus fuhr ich an einer kleinen Schneiderei vorbei und ein DIN A4 grosser Zettel mit den folgenden Zeilen bekam meine Aufmerksamkeit:

    Spezialschneiderei

    Pelz

    Leder

    Kinder

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