Chronik ...

King Kong

1933 brauchte man 104 Minuten um die Geschichte einer blonden Frau und eines Riesenaffens zu erzählen, 1974 waren schon 134 Minuten nötig und heutzutage sind es unglaubliche 187 Minuten. Aber diese 3 Stunden der neuesten Fassung vergehen wie im Flug und nur als Kong sein blondes Spielzeug vor drei Tyrannosaurus Rex verteidigt, war es mir irgendwann einfach zu viel.

Peter Jackson und viele andere Namen, die schon bei Herr der Ringe gefallen sind, haben eigentlich drei Filme gemacht, die jeweils einen eigenen Stil haben. Erst die Einführung, die mit einem Schuss Humor die einzelnen Figuren vorstellt und auf die Reise schickt. Dann der gruselige Teil auf der Insel und zum Abschluss die Tragödie. Das ganze glänzt natürlich mit vielen atemberaubenden Bildern, wobei mir das New York der 30er Jahre und der sehr natürlich wirkende Kong am besten gefallen haben. Man sieht dem Film an, dass die Macher mit sehr viel liebe zum Detail am Werk waren.

Alles in allem ist King Kong ein sehr kurzweiliger und schön erzählter Film, der wohl für jeden etwas hat. Ich bin schon gespannt, wie lang die nächste Verfilmung wird…

... des laufenden Wahnsinns