Chronik ...

2006

Wetterkunde

“Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.”

Bisher kannte ich nur solche Bauern Weisheiten zum Thema Wetter und deshalb war ich sehr erfreut einige weitere Weisheiten von einem pensionierten Lokführer aufzuschnappen.

“Gestern habe ich ganz viele Raben auf einem Feld gesehen. Das bedeutet es gibt einen strengen Winter.”

“Die Eichen tragen so viele Eicheln und wenn die Natur viele Früchte produziert, gibt es einen strengen Winter.”

Mir stellen sich dann ein paar Fragen:

* Wieviele Raben braucht es pro Quadratmeter, damit es ein strenger Winter wird?
* Muss jedes Feld mit einer bestimmten Rabendichte belegt sein, oder zählen nur bestimmte Feldtypen?
* Woher weiß der Rabe, dass ein strenger Winter ansteht und was hilft es ihm sich vorher mit ein paar Kollegen auf einem Feld zu treffen?
* Gibt es immer einen strengen Winter, wenn vorher optimales Wetter für Eichen war?

Wie auch immer. Ich hab kein Auto, mag Schnee und von mir aus darf der Winter streng werden.

Abpusten vs. Abtrocknen

Als ich die Tage die Umkleide des Fitnessstudios betrat, hörte ich das dröhnen eines Föns. Spontan hätte ich erwartet, jemanden zu sehen, der sich die Haare fönt, musste aber eine etwas andere Nutzung beobachten:

In der Umkleide stand ein Herr auf einem Bein und fönte sich die Füße. Das sah etwas seltsam aus. Im Anschluss hat er sich noch sein Gehänge trockengeblasen und zog dann sich an.

Nennt mich altmodisch, aber ich finde mit einem Handtuch kann man sich ziemlich effizient abtrocknen.

Eine Verspätung jagt die andere…

Ok, das ich heute morgen eine halbe Stunde später zur Arbeit kam, da die S-Bahn “aus technischen Gründen” nicht schneller als 50 km/h fahren konnte, war ärgerlich aber das kann mal passieren.

Das ich jetzt aber fast eine Stunde später zu Hausen seien werde, als ursprünglich angenommen, ist nicht mehr verständlich.

Wie es dazu kam…

Die Strassenbahn liefert mich um 17:00 am Hauptbahnhof ab. Dort habe ich die folgenden Möglichkeiten:

* 17:06 - Regionalexpress und einmal Umsteigen in Essen Hbf. Zu Hause um 17:45.
* 17:14 - S-Bahn. zu Hause um 17:50.

Da der Regionalexpress 5 Minuten Verspätung hat, entscheide ich mich natürlich für die falsche Lösung und probiere es mit der S-Bahn. Die kommt auch fast pünktlich an und alle steigen ein. die Bahn bleibt stehen. Ein paar Minuten später steigen alle wieder aus, da die Bahn “geräumt” werden muss.

Jetzt bleibt nur die nächste S-Bahn um 17:34 als nächste Option. Die fällt aber leider aus (Einige Fahrgäste geben ein irres Lachen von sich.). Also hoffen auf die S-Bahn um 17:54. Die Hoffnung wird von der Durchsage zerstört, die mitteilt, dass man erst mit einer anderen S-Bahn eine Station nach Dorstfeld fahren und dort umsteigen soll.

In Dorstfeld kommt dann auch wirklich die S-Bahn an, die um 17:54 am Hbf abfahren sollte. Sie kommt mit 10 Minuten Verspätung und voll mit Leuten, die nicht so blöd waren auf die Durchsage zu hören und in Dortmund Hbf eingestiegen sind.

Gerade komme ich in Bochum Hbf an und werde, wenn nichts weiteres dazwischen kommt, um 18:40 zu Hause sein…

Kleine Fusion

Eine Ära endet! Im Conputerzeitalter dauert eine Ära natürlich nicht so lange und in meinem Fall endete vor zwei Wochen die knapp 7 jährige Ära als Palm-Benutzer.

Begonnen hatte alles vor vielen Jahren mit einer Cebit-Sondersendung des Computer-Clubs über den ersten Newton, auch wenn das Gerät unerschwinglich weit weg war, so war das Verlangen nach einem PDA geweckt worden. Es dauerte noch ein paar Jahre, bis ich mir Ende 1999 ein IBM Workpad (bauglich zum Palm III) leisten konnte. Das Gerät hat mich schwer begeistert, aber da es immer etwas besser geht, folgten bald einige andere Palms:

* Bis Anfang 2001 hatte ich Farbdisplays immer für sinnlos gehalten. Dann habe ich mir einen Palm IIIc gekauft und wollte fortan nur noch farbige PDAs haben. Der IIIc ist in den Besitz meiner Mitbewohnerin übergegangen und funktioniert immer noch einwandfrei.
* Anfang 2002 wollte ich mehr Speicher und besorgte mir einen Palm m505, der mit SD-Karten erweitert werden konnte.
* Anfang 2003 kam dann der vorerst perfekte PDA, ein Tungsten T. Dieses Gerät bot ein hochauflösendes Farbdisplay (320×320), einen Erweiterungsslot, Bluetooth und Mulitmedia-Fähigkeiten.

Jetzt, 3 1/2 Jahre später lässt mich der Akku des Tungsten im Stich und überhaupt wäre es doch gut, wenn man anstatt eines Mobiltelefons und eines PDAs nur noch ein Gerät herum schleppen müsste. Also habe ich mir ein Nokia e61 zugelegt. Es bietet abgesehen von der Stift-Bedienung alles, was der Tungsten konnte und ist darüber hinaus ein UMTS- und WLAN-fähiges Telefon.

Im Vergleich zum Palm ist die Bedienung leider etwas träger und das Angebot an freier Software deutlich magerer. Aber die mir wichtigsten Merkmale, wie die Unterstützung des Persönlichen Fahrplans der Bahn und eine gute Termin- und Adress-Verwaltung, die sich mit dem Mac synchronisieren lässt sind vorhanden. Daneben eignet sich Telefon perfekt dafür via UMTS/GPRS oder WLAN Emails zu holen oder im Web zu surfen. Jetzt fehlt mir nur noch eine Mobilfunk-Datenflatrate…

Frage des Alters

Als ich heute in Steele unterwegs war, lief eine lustige Hundebesitzerin auf der anderen Straßenseite. Ein paar Kinder liefen vor ihrem Hund davon und sieh rief lachend den Kindern hinterher: “Lauft nur, sonst wird der Hund euch beißen!”

Als sie realisierte, dass die Kinder spätestens jetzt richtige Angst hatten, kam sie mit einer tollen Begründung, warum der Hund gar nicht gefährlich sein kann: “Der beißt nicht, der ist erst 13 Monate alt!”

Was soll das bedeuten? Beißen 13 Monate alte Hunde nie? Ab wann beißt er denn dann? Was ist aus “Der-tut-nichts-der-will-nur-spielen” geworden?

Dünner gehts nimmer Dünner gehts nimmer

Der technologische Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten. Diverse elektronische Helferlein übernehmen den Alltag und lösen auch die seltsamsten Probleme. So gibt es jetzt von meinem ehemaligen Arbeitgeber eine Kamera, die das Problem löst, dass man auf Fotos immer zu fett aussieht.

Diese Funktion nennt sich Slimming und die Ergebnisse wirken in meinen Augen etwas unrealistisch, aber ich wurde ja auch immer als Luftkotlett bezeichnet. Interessant ist auch, dass es auf der amerikanischen HP-Seite nicht schwierig ist über diese Funktion zu stolpern, wärend ich es auf der deutschen Seite bei den selben Kamera-Modellen nicht entdecken konnte.

Nebenbei steht die Funktion auf den Detail-Seiten der Kameras unter “Apply fun effects”. Was darauf hoffen lässt, dass es vielleicht doch nicht ernst gemeint. Schliesslich kommt so eine tolle Funktion nicht bei allen Motiven gleich gut an…

Schlagzeilen

Es begab sich, dass ich vor ein paar Wochen zwei Fahrgäste vor mir sitzen hatte. Der eine laß die Bild, der andere eine richtige Tageszeitung. Der Zufall wollte es, dass ich in beiden Zeitungen einen Artikel zum gleichen Thema lesen konnte. Die seriösere Zeitung hatte folgenden Artikel im Angebot:

“Kampfhund tötet 92 Jährige”

Die Bild hingegen hatte wie gesagt dasselbe Thema, aber dort stand in etwas grösserer Schrift:

“Kampfhund beißt - Rentnerin stirbt”

Frei nach dem Motto: “Bild schreibt - Seriösität stirbt”

Einhundert

Seit einiger Zeit gibt es jetzt schon 99 Einträge in meiner Chronik und irgendwie ist an der Zeit, endlich mal den 100. Beitrag zu verfassen. Und was eignet sich besser für ein solches Jubiläum, als ein bischen Statistik!?

Also es gibt jetzt 100 Einträge und den 1. Eintrag habe ich am 1. April 2002 verfasst. Was also als Aprilscherz begann, hielt sich bis jetzt mehr als 4 Jahre, oder fast 40 Monate. Tage, Stunden und Sekunden erspare ich mir, meinem Taschenrechner und dem gelangweilten Leser lieber…

Aus diesen Fakten folgt also, dass ich im Schnitt 2,5 Einträge pro Monat verfasse und zu meinem 68. Geburtstag den 1000. Eintrag verfasst haben werde. Sind wir mal gespannt!

Sommer, die dunkle Jahreszeit

Vor einiger Zeit habe ich ja schon einmal berichtet, dass sich manche Gewohnheiten schwer ablegen lassen. Heute durfte ich dann aber einem anderen sehr hartnäckigen Fall beobachten.

Das ganze spielte sich in einem Treppenhaus ab, bei dem eine Seite komplett aus Glas besteht und zu der fraglichen Zeit schien die Sonne auf die gesamte Glasfront. Meine Reise ging von der 3. Etage zum Erdgeschoss und um es noch einmal zu betonen, es war schon sehr hell und definitiv zu warm.

In der 2. Etage betrat das Gewohnheitstier die Bildfläche, also das Treppenhaus, schaltete das Licht an und ging vor mir die Treppe runter. Im Erdgeschoss angekommen, schaltete es beim verlassen das Licht reflexartig wieder aus. Da ich zwischen Licht an und Licht aus bei der gerade aktuellen Witterung keinen Unterschied ausmachen konnte, machte ich mir natürlich wieder so meine Gedanken…

… ist bei der fraglichen Person der Bewegungsablauf so fest einprogrammiert, dass sie immer einen Lichtschalter benutzen muss, sobald einer in Reichweite ist?

… handelt es sich um einen Sicherheitsfanatiker, der Angst hat, die Sonne könnte sich in den 10 Sekunden im Treppenhaus verdunkeln und er stolpert über die Stufen?

… war es gar keine Gewohnheit, sondern die Person kann einfach nicht gut gucken und braucht jedes Quäntchen Licht, welches sich auftreiben lässt?

Die Antwort werde ich wohl nie bekommen, aber etwas seltsam fand ich es schon.

Nachruf

Vor etwas mehr als einer Woche musste ich einen schweren Schlag hinnehmen. Die Bäckerei an der Ecke hatte zugemacht. Ein freundliches kleines Schild wies darauf hin, dass es jetzt für den Bäcker Zeit wäre den Ruhestand zu genießen. Und wer denkt an mich? Schliesslich gibt es kaum noch kleine Bäckereien, die dem Einerlei der Kamps- und Selbstbedienungsbäckereien etwas entgegen setzen.

Also Zeit den Verlust einiger durchaus bemerkenswerter Backwaren zu bedauern:

*
Der Weckmann, den es immer nur ganz kurz um St. Martin gab. Er hatte die Arme so in die Hüften gestemmt, dass es eine Lücke zwischen Arm und Oberkörper gab. Die Künstlerin hat sogar mal ein Bild von einem gemacht:
* Die Schweineohren die mit der “falschen” Seite in Schokolade getunkt wurden. Also nicht solche Schweineohren:

* Mieken, ein Gebäck das wohl niemand kennt. Im Prinzip ein sehr lockerer Stutenteig mit Zucker oben drauf, den man in Streifen reissen kann.
* Cremetörtchen und zwar besonders die hellen mit Krokant aussen dran. Meine Mitbewohnerin hatte da eine gewisse Sucht entwickelt… Winking
* Von den vielen leckeren Brotsorten insbesondere diese: Delikatess-Kruste, Sonnenblumenkernbrot, Bauernstuten und Brötchenstuten.

Und nun? Wir haben glücklicherweise einen Häuserblock weiter noch eine kleine Bäckerei, die auch leckere Sachen wie z.B. Bobbes hat. Aber auch dort ist die Dame hinter der Theke schon etwas älter und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis man nur noch die Produktpallette von Kamps & Co. zur Auswahl hat.

Spam again… Spam again…

Im Mai war mein Gästebuch mit 403 Zugriffen die beliebteste Seite meines Internet-Auftritts. Das klingt schon unwahrscheinlich, wird aber im Juni mit 2348 Zugriffen noch deutlich übetroffen. Die Zahl der Besucher pro Monat auf den anderen Seiten blieb hingegen in der gleichen Größenordnung.

Wer will sich da bloss in meinem Gästebuch verewigen? Fiese kleine Spam-Skripte!

Meine erste kleine Hürde gegen diese Parasiten zwingt jeden Anwender sich wenigstens 30 Sekunden Zeit zwischen dem ersten Aufruf des Gästebuchs und dem Abschicken des Formulars nehmen. Damit konnte ich im letzten Monat ca. 99% der Angriffe abwären. 1% sind bei über 2000 Angriffen aber immer noch über 20 unerwünschte Einträge und an sich stört mich schon jeder einzelne unerwünschte Eintrag.

Also musste eine verbesserte Lösung her: Neben der Zeitüberwachung werden jetzt nur noch Einträge akzeptiert, bei denen die im Homepage-Feld angegebene URL nicht im eigentlichen Text vorkommt. Da alle Angreifer bisher Ihre URL an beiden Stellen hinterlegt haben, bin ich mal gespannt.

Englisch für Runaways

Letztens hat ein Kollege die wunderbare Welt des öffentlichen Personennahverkehrs entdeckt und gleich eine Englisch-Lektion mitgehört, die ich freundlicherweise veröffentlichen darf:

“Wenn Du im Train bist und no ticket, dann kost’ dat 40 Euro.”

Diesen Satz hat ein Schaffner einem Fahrgast ca. 10 Mal aufgesagt und musste dann frustriert feststellen, dass man ihn nicht verstand. Dabei weiss doch jeder, dass man mit fremdländischen Leuten einfach nur GANZ LAUT UND LANGSAM REDEN MUSS, dann verstehen sie auch Deutsch.

40 Minuten verloren

Gegen 15:45 betrat ich das Büro meines Prüfers und wurde nach einem Gespräch, welches nach meiner internen Uhr höchstens 5 MInuten gedauert hatte kurz heraus gebeten. Meine externe Uhr zeigte aber an, das es 16:30 war. Irgendwie habe ich wohl 40 Minuten meines Lebens verpasst und in der Zeit die letzte Prüfung meines Studiums hinter mich gebracht…

Nuztungsrichtlinien für die Infotheken

An der Uni Dortmund hat das HRZ in verschiedenen Gebäuden sogenannte Infotheken aufgestellt. Dabei handelt es sich um einfache Rechner mit Maus und Tastatur, die in ein Gehäuse eingebaut sind, damit man sie im Stehen bedienen kann. Auf den Rechnern läuft nur ein Web-Browser. Die Infotheken sind sehr praktisch und werden von vielen benutzt, aber nur die wenigsten kennen die Nutzungsrichtlinien.

Auch mir war bis vor kurzem nicht bewusst, was man beachten muss, bevor man eine Infotheke benutzen kann. Natürlich war mir klar, dass wenn jemand anders den Rechner benutzt ich warten muss, bis er fertig ist und ihn nicht einfach umboxen darf. Aber als ich letztens mithörte, wie ein aufgebrachter Student einen anderen zurechtwies, wurde mir mein Fehlverhalten der letzten Jahre bewusst…

“Man wird sich ja wohl noch mal ein Blatt Papier und einen Stift holen dürfen, oder? Sie haben doch gesehen, dass hier eine Seite fertig aufgebaut war, oder?”

Was war geschehen? Offensichtlich hatte der andere Student eine vermeintlich nicht benutzte Infotheke gesehen und kurzer Hand die Seite aufgerufen, die ihn interessierte, ohne zu beachten, dass im Browserfenster schon eine andere Seite aufgebaut war. Scheinbar war ihm (wie auch mir) nicht bewusst, dass man eine Infotheke nur benutzen darf, wenn das Brwoserfenster leer ist. Steht im Browserfenster noch die zu letzt besuchte Seite des Vorbenutzers, so ist es ja nur natürlich davon auszugehen, dass der Vorbenutzer nur mal eben weg ist und gleich bestimmt wieder kommt…

…interessant ist auch, dass es Studenten gibt, die ihre Mitstudierenden mit Sie anreden.

Kinderkram

“Schnell einsteigen sonst sind wir alle tod!”

Mit diesen Worten stieg das erste Kind einer ganzen Horde in die S-Bahn und ich fragte mich, was die Aufsichtspersonen den Kindern zum Thema S-Bahnfahren so alles erzählt haben.

Nachdem die Gruppe dem Tod knapp entronnen war, gab es Frühstück und da jedes Kind gerne das haben wollte, was das andere Kind gerade hatte, wurde fleißig getauscht. Im Prinzip hatte nachher jedes Kind ein Stück Apfel, ein Stück Salatgurke, ein paar Salzstangen, Mäusespeck und Pfefferminzbonbons im Mund. Lecker!

Auf die Frage ob man in der S-Bahn überhaupt essen dürfte, entgegnete ein Kind: “Na klar! Ist doch eine Ess-Bahn!”

Natürlich fragte an jeder Station mindestens ein Kind, ob man jetzt aussteigen müßte und ein Kind fragte ganz verängstigt eine der Aufsichtspersonen: “Sagst Du uns auch Bescheid wenn, wir aussteigen müßen?”

Also ich hätte ja gesagt: “Nein, dann werde ich Euch ja nie los!”, aber die Aufsichtsperson hatte Herz und sagte nur “Ja”.

Dann war da noch der Junge, der sofort auf Toilette musste, als er das WC-Schild sah und nachher von seinem großen Abenteuert erzählte: “Als ich Toilette war, kam so eine Welle, die hätte fast meinen Pimmel gefressen!”

Als ich dann an der Uni ausstieg meinte ein Mädchen: “Meine Mami arbeitet auch ander Uni, da kann man immer Playstation spielen!”

Da werde ich mich jetzt mal auf die Suche nach dem Playstation-Pool machen. Kann ja nicht so schwer zu finden sein…

Experiment geglückt

“All the work and no joy makes Jack a dull boy.”

Also habe ich meinen Biologie-Experimentierkasten ausgepackt, ein paar Flüßigkeiten miteinander gemischt und nach dem die Feuerwehr wieder abgerückt war, habe ich dann doch lieber meine Mitbewohnerin gefragt. Und Sie hat es geschafft! Das folgende Bild soll als Beweis dafür reichen, dass ich lernen und trotzdem das Leben geniessen kann.


Holger mal drei

Wer auch das Gefühl hat, dass er alleine nicht mehr klar kommt, findet bei den verrückten Klonen Hilfe.

Katze, Vogel, Fische, Kerze

Zwei Mädchen stiegen letztens, bepackt mit Baumarktartikeln, in den Bus und unterhielten sich über die Einrichtung Ihrer ersten gemeinsame Wohnung. Irgendwann meinte die eine zu der anderen:

Eine: “Übrigens, ich glaube nicht, dass wir uns eine Katze holen sollten, die zerkratzen nur die Tapeten.”

Andere: “Ja, da hast Du Recht.”

Eine: “Aber wir könnten uns ja einen Vogel oder Fische holen?”

Andere: “Ja, oder wir holen uns von dem Geld so eine schöne große Kerze!”

Eine :”Ja, so eine Kerze wäre toll!”

Tja, ich hab mir früher auch mal ein tolles Stück Seife gekauft, obwohl ich eigentlich einen Hund wollte…

Mit Kommentar

Ab sofort darf jeder seinen Senf zu dem Senf abgeben, den ich hier so abgebe. Aber immer schön vorsichtig, denn die neue grandiose Kommentarfunktion ist natürlich noch schwer in der Entwicklung.

Spam

Das Spam per Mail etwas sehr nerviges ist, hat ja schon jeder mitbekommen. Aber Spam in Foren und Gästebüchern nervt. Lange Zeit habe ich mich in Sicherheit gewähnt, da ich ja keine Standart-Skripte einsetze, sondern hier alles selbst geschrieben habe.

Am Dienstag musste ich leider herausfinden, dass mein Gästebuch auf dem Radar eines Spamers aufgetaucht ist und schon mehrere Spam-Einträge enthielt. Also habe ich heute abend mal etwas Zeit investiert und nach einer Lösung gesucht:

Zunächst dachte ich es könnte reichen das Formular des Gästebuchs einfach per POST anstatt per GET zu verschicken. Wenige Minuten nach dem die neue Version online war, kam der nächste Spam-Eintrag.

Die nächste Idee war einfach die Feldnamen im HTML-Code zu verunstalten, aber auch dieser Versuch erwies sich relativ schnell als Reinfall. Es ist wirklich bemerkenswert das jemand nur zum Spam-Versand soviel Energie investiert ein Skript zu schreiben, welches meine Gästebuchseite analysiert, die Art des Formulars beachtet, versteckte Felder mitschickt und sogar verstümmelte Feldnamen erkennen kann.

Nun ja, die im Moment aktuelle Lösung beachtet, dass das Spam-Skript recht schnell den Eintrag abschickt und erlaubt nur Einträge bei denen zwischen dem ersten Aufruf des Gästebuchs und dem Abschicken des Eintrags mindestens 30 Sekunden vergangen sind. Mal schauen ob das funktioniert…

Der kleine Lokomotivführer

Irgendwie habe ich vor ca. 8 Jahren aufgehört Computer zu spielen. Das letzte Spiel, war Monkey Island 3, welches auf mich ein wenig wie ein Aufguss der beiden Vorgänger wirkte. Aber es gibt Spiele, von denen ich regelrecht abhängig war. Eines davon erschien im Jahre 1994 und heißt Transport Tycoon Deluxe.

Es ist eine recht komplexe Aufbausimulation, bei der man Personen, Post, Rohstoffe und Güter mit verschiedenen Transportmitteln (Bus/LKW, Bahn, Schiff oder Flugzeug) transportieren muss. Wobei sich die verfügbaren Verkehrsmittel mit der Zeit ändern. Der Schwerpunkt liegt eindeutig bei dem Schienenverkehr, der besonders vielfältige Möglichkeiten bietet. Und da in mir ja immer noch ein kleiner Modellbahner schlummert, hat mich das Spiel damals schwer in seinen Bann gezogen.

Die Begeisterung endete damals, als ich herrausfand, dass die Zahl der Züge, die man auf einmal benutzen kann begrenzt war. Das hat irgendwie den Spaß soweit gemindert, dass ich das Spiel seit dem nicht mehr angefasst habe.

Vor ein paar Wochen entdeckte ich per zu Fall das Projekt OpenTTD, welches einen Clone des Transport Tycoons entwickelt hat. Nicht ahnend des bevorstehenden Rückfalls, probierte ich OpenTTD sogleich aus und musste feststellen, dass die Beschränkungen von damals nicht mehr exisiteren. Abgesehen davon hat man auch einige neue Funktionen eingebaut und das Projekt wird immer noch fleissig weiter etnwickelt.

Wer gerne seine Zeit mit der Planung von Strecken und Fahrplänen verbringt, sollte sich das Spiel mal angucken, welches auf allen gängigen Plattformen läuft. Aber Vorsicht, es besteht Suchtgefahr!

Tiefergelegte Chronik

Vor 4 Jahren habe ich angefangen ein wenig PHP zu lernen und als erste Übung diese Seite erstellt. Wenn ich mir heute den Quelltext angucke, würde ich am liebsten alles neu schreiben, aber dafür ist natürlich keine Zeit.

Also habe ich gestern auf der Bahnfahrt nach Aachen mal die Dinge geflickt, die mich am meisten störten und die ich in zwei Stunden reparieren konnte:

So zeigt die Chronik (Die jungen Leute nennen so etwas heute Blog) die Einträge seitenweise an, was bei mittlerweile 87 Einträgen eine ganz gute Idee sein sollte. Desweiteren habe ich Drop-Downlist zur Kategorieauswahl entfernt und die Kategorien ins Hauptmenü verfrachtet.

Auch der Steckbrief musste zumindest ein wenig angepasst werden. Schliesslich bin ich jetzt schon seit 3 Jahren nicht mehr bei der Feuerwehr Ratingen, da ich ja jetzt in Essen wohne. Auch das Bild auf dieser Seite sollte mal aufgefrischt werden…

In den nächsten 4 Jahren können die Leser dieser Seite mit einer Kommentarfunktion für die Chronik, einer Linkseite und noch einigen Dingen rechnen. Aber 4 Jahre sind ja eine lange Zeit und vielleicht sind diese Features dann schon wieder total unkewl.

Operation beendet, Patient lebt!

Gestern um 21:30 Uhr, nach 2 1/2 Stunden Operation, ist mein iBook wieder mit einem Tusch aus dem künstlichen Koma aufgewacht. Einen Augenblick später hörte man ganz leise das Anlaufen der neuen Festplatte und kurz darauf ging das Display an. Die anschliessende Installation von Mac OS verlief ohne Zwischenfälle und deshalb kann ich voller Stolz vermelden, dass mein Äpfelchen wieder voll funktionsfähig ist.

Wie konnte es dazu kommen?

Alles began letzten Donnerstag, als ich nach Hause kam und meine Mitbewohnerin mich mit den Worten begrüßte: “Dein Notebook macht komische Geräusche.”. Die komischen Geräusche waren rythmische Zugriffsgeräusche und wohl Zeugen für einen Head-Crash.

Ein bischen Troubleshooting mit der iBook-Hardware-Test-CD und der Mac-OS-Installations-CD und ich konnte mir sicher sein, dass die interne Festplatte kaputt ist. Also musste der iPod als Ersatzplatte einspringen. Das war natürlich keine befriedigende Lösung, also habe ich viel telefoniert, den Mac-Stammtisch um Rat gebeten und stand schließlich vor den folgenden Möglichkeiten: Entweder EUR 50,- bis EUR 200,- für die Reperatur plus den Preis für die neue Platte ausgeben, oder selber schrauben und die Reperaturkosten sparen.

Selber schrauben an einem Notebook? Dieser Gedanke hat mich schon etwas in Sorge versetzt. Aber im Internet gibt es viele Anleitungen zu dem Thema und mit jedem Tag wuchs die Zuversicht in meine Schraubkünste. Am Montag war dann genug Zuversicht da und ich kaufte mir einem 80 GB Platte.

Mit einem großen Kissen als Weiche Unterlage, dem Cybertool, Uhrmacherwerkzeug, Küchenspatel, Künstlerspatel, einigen Plastikkarten und einer ausgedruckten Anleitung mit Schraubenplan ging ich ans Werk. Wirklich böse war eigentlich nur die Stelle an der der untere Teil des Plastikgehäuses entfernt werden sollte. Kommentar in der Anleitung: “Breathe deeply. Trying times are ahead, but we promise the lower case does come off.”.

Nun ja, alles ging gut und ich habe jetzt immerhin mehr Platz im Notebook!

Kreative Nachspeisen



Wenn man mal davon absieht, dass bei uns in der Mensa das Essen manchmal roh ausgestellt wird, gibt sich der Koch eigentlich richtig Mühe. Besonders bei den Nachspeisen versucht er immer mit den geringen Mitteln des Studentenwerks ware Wunder zu bewirken oder einfach nur Reste loszuwerden?

So gibt es zum Beispiel “Joghurt mit Müsli”, was dann wirklich ein Joghurt ist, auf dem ein Stück Müsliriegel liegt. Das ganze läßt sich noch variieren. So gibt es auch Joghurt mit einem halben Duplo oder ein paar Pralinen drauf. Ein Schelm wer denkt, dass hier Produkte, die bald ablaufen, entsorgt werden.

Gestern gab es dann mal wieder einen neuen Höhepunkt: In dem Schälchen war kein Joghurt, sondern eine ausgepackte Milchschnitte mit einem Klecks Sahne drauf!

Deutschland sucht den Superstar

19:45 im Supermarkt. Ich hetze durch die Gänge um mir mein Abendbrot zu jagen, als eine rauhe Stimme den ganzen Markt efüllt.

“Was machst Du denn so spät und so alleine hier im Supermarkt?”, sang ein älterer Herr an der Kasse. Es klang von Stimme und Melodie ein bischen nach “Im Wagen vor mir” von Henry Valentino und Uschi.

Nach ein paar Minuten Sing-Sang schlug dann aber die Stimmung um. Der ältere Herr verriet, dass er 62 ist und von Deutschland nicht mehr viel hält. Als ihm dann auffiel, dass er vergessen hatte Schnapps zu kaufen, trat er gegen die Recycling-Boxen und machte sich wutschnaubend auf in die Spirituosen-Ecke.

Er stürmte zwischen den beiden Kassen durch, schlug im Vorbeigehen auf die Absperrung der geschlossenen Kasse ein und sah so aus, als würde er gleich explodieren. Es dauerte einen Moment, bis er sein Gift (eine klare, farblose Flüssigkeit) gefunden hatte und dann wurde er etwas friedlicher. Wäre da nicht eine ältere fremdländische Dame mit Kopftuch gewesen, der er, beim Verlassen des Ladens, den folgenden Spruch drückte: “Nichts gegen Sie, aber wenn Sie etwas mit einem Deutschen anfangen, dann schlage ich ihnen die Fresse ein!”

Erfreulicherweise verschwand er dann sofort und der Spuck war vorbei. Um es mit den Worten der Kasseriererin zu sagen: “Als er gesungen hat, war er ja noch lustig.”

juli-kunst.de im neuen Gewand

In der Welt der Künstler und Designer muss sich das Gesicht einer Webseite wenigstens einmal im Jahr ändern. Also gibt es jetzt die 4. Version der Seite meiner Mitbewohnerin. Technisch gesehen, stecken dahinter die ersten Teile meines Content-Management-Systems, über das ich schon seit sehr langer Zeit nachgrüble. Weitere Details dazu folgen irgendwann.

Das Design machte natürlich wieder zu schaffen, da der IE halt seine ganz eigene Interpretation von CSS hat. Abgesehen davon, dass der IE kein “position: fixed” versteht, lag das Hauptproblem darin, dass “padding: 10pt;” bei Firefox und Safari zu den Maßen der Box (p, div, &hellipWinking hinzuaddiert wird wärend der IE die Maße beibehält. Also ist jeweilige Objekt im IE um 2 * 10pt kleiner als in anderen Browsern. Wer mehr wissen will, ist bei SELHTML gut aufgehoben.

Ich bin schonmal sehr gespannt, wann der (vor einem Jahr angedrohte) neue IE kommt und ob dann alles besser wird.

Nährstoffe

Neulich erzählte eine aufgebrachte Mutter in der Bahn, dass ihr 30 jähriger Sohn letztens einen Kreislaufkollaps hatte. Sie konnte sich das gar nicht erklären, denn:

“Der Junge trinkt doch nur Cola und Spezi und da sind doch genug Nährstoffe drin.”

Im Krankenhaus kam dann raus, dass der Sohn Diabetis hat. Ob das vielleicht an den vielen Nährstoffen in Cola und Spezi liegen könnte?

... des laufenden Wahnsinns