Chronik ...

2003

Moderne Erziehung

Letztens im Regionalexpress:

Mutter und Kind basteln mit Knete:

Kind: Oh, ich hab die Arme vergessen, dann kann der Engel ja keine Babies halten.

Mutter: Nein, Engel haben keine Arme, die haben doch Flügel!

Überwachung läuft!

Wollte nur mal mitteilen, daß mein Daumenkino wieder läuft. Wer sowas tolles auch haben möchte, kann sich ja mal Camorama angucken.

Von wegen Servicewüste!

Am Mittwoch wollte ich an der Uni einen Brief einwerfen und als ich keinen Briefkasten ausmachen konnte, kam ich auf die Idee am “Info-Point” nachzufragen. Dort bekam ich auch prompt die gewünschte Auskunft, aber die Dame machte mir auch sofort klar gemacht, wieviel glück ich dabei gehabt habe:

Ich: “Wo kann ich denn hier einen Briefkasten finden?”

Sie: “Da haben sie aber glück! Ich hab erst überlegt sie suchen zu lassen, aber weils es heute so heiss ist verrate ich es ihnen…”

Hobby Mediziner

Aus einem Gespräch zweier Studenten in der S-Bahn habe ich für mich vollkommen neue medizinische Erkenntnisse gewonnen, die ich natürlich nicht für mich behalten möchte. Der eine Student berichtete dem anderen, daß ein gemeinsamer Bekannter von Ihnen eine Alkhoholvergiftung erlitten hatte und machte dabei die folgenden Aussagen:

1. “Im Krankenhaus haben sie ihm dann hier alles wieder rausgepumpt.”, dabei zeigte der Erzähler auf seine Armbeuge.
2. “Der hat im Koma gelegen und ist drei Tage lang nicht aufgestanden!”

The Dish

Als Apollo 11 auf dem Mond landete und ein gewisser Herr Amstrong die ersten Schritte auf dem Mond machte wurden die Bilder dieses Grossereignisses von einem Radioteleskop, inmitten einer Schafweide, in er tiefsten Provinz Australiens empgefangen und um die Welt geschickt.

In Parks Peak hat sich der Bürgermeister aus Grössenwahn dafür eingesetzt, daß dort ein Radioteleskop errichtet wurde und erntet jetzt die Lorbeeren, da genau dieses Teleskop die Bilder der Mondlandung übertragen soll. Unter Aufsicht eines NASA-Mitarbeiters versuchen drei australischen Wissenschaftler den Kontakt zur Mondfähre aufrecht zu erhalten, was nicht immer gelingt.

Der Film gefiel mir sehr gut, da er wirklich sehr lustig ist und gut beschreibt, wie die Menschen damals die erste Mondlandung erlebten. Es ist kein bombastischer, kein klamaukiger, kein heroischer, sondern ein eher ruhiger Film mit vielen kleinen Geschichten.

Spezialschneiderei

Letztens im Bus fuhr ich an einer kleinen Schneiderei vorbei und ein DIN A4 grosser Zettel mit den folgenden Zeilen bekam meine Aufmerksamkeit:

Spezialschneiderei



Pelz



Leder



Kinder

Ohne Draht ins Netz

Das einzig besondere an dieser Nachricht ist, daß ich sie vom Bett aus mit meinem Palm schreibe.

Wer das auch mal probieren will, sollte dieses HOWTO lesen.

Fan Seite

Es ist wirklich toll, zu welchen Persönlichkeiten man Fan Seiten im Internet findet!

Tragbare CD-Player in der Öffentlichkeit

Letzten Mittwoch am Bochumer HBF stellte sich mir die folgende Frage:

Was könnte es wohl mit einem Typen auf sich haben, der Kopfhörer trägt und mit seinen Fingern am Bauch rumtastet?

Die Lösung war schnell gefunden, als er sein T-Shirt anhob und den CD-Player aus dem Hosenbund nahm um aufs Display zu gucken. So wirklich bequem finde ich diesen Aufbewahrungsort zwar nicht, aber immerhin interessant.

Werbung: Kunst im Netz

Es ist wirklich an der Zeit mal die Seite meiner Mitbewohnerin Werbung zu machen. Wer sich also für Kunst aus unserer Zeit interessiert sollte sich dort ganz dringend mal umsehen.

Neue Welten

Seit Jahren jammere ich rum, daß mir mein Computer zu langsam ist und warte auf den Tag wo das Geld in Strömen fliesst und ich mir ein Notebook leisten kann…

Dieses Projekt habe ich jetzt aufgegeben und bin gerade dabei mir einen neuen Rechner Stück für Stück zusammen zu kaufen. Und der erste Schritt war auch gleich der coolste: Das Upgrade von einem 500 Mhz K6-2 auf einen 1,3 Ghz Duron und von PC-100 SD-RAM auf PC-266 DDR-RAM brachte eine Leistungssteigerung um den Faktor 5! Bei dem Board handelt es sich nebenbei um ein Elitegroup K7S5A mit Sound und LAN onboard.

Jetzt fehlt mir nur noch eine vernünftige Grafikkarte, ein DVD-Laufwerk, eine grössere Festplatte und ein schönes, nicht mehr ganz so grosses Gehäuse.

Kein Computerclub mehr

Es gibt ja eigentlich keine wirklich geniale Computersendung im Fersehen. Aber der Computerclub hat mir eigentlich immer gut gefallen. Die beiden Herren namens Wolfgang sind leider keine geborenen Moderatoren, wissen aber wenigstens wovon sie reden. Naja, ich hab die Sendung wohl knapp 15 Jahre mitverfolgt und zugesehen, wie Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph immer älter wurden und trotzdem ganz oft sehr interessante Beiträge und Ideen gezeigt haben. Vermutlich waren es die vielen Jahre, die sich die beiden schon mit dem Computer beschäftigen und wie sie deshalb neue Errungenschaften präsentiert haben, was mir am besten gefallen hat.

Jetzt bleibt mir wohl nur noch Giga-Kinder-TV, wo vermutlich noch keiner je einen Akustikkoppler gesehen hat und Neues auf 3SAT, was immerhin erträglich ist. Naja, dafür hab ich jetzt Samstags-Mittags nichts mehr vor…

Wahnsinnshäppchen

Die letzten wichtigen Neuigkeiten sind viel zu lange her und eigentlich hab ich doch ein paar Sachen erlebt, die ich nicht für mich behalten sollte. Also auf in den Wahnsinn…

Kinder und Computer

Da ist der Bus voller Kinder, man bekommt keinen Sitzplatz und trotzdem geschieht etwas, was einen dafür entschädigt:

dickes Kind (telefoniert per Handy mit seiner Mutter): “Eh, Du bist soo blöd, wir fahren nach Liez, das ist in Österreich und nicht in Frankreich.”

Damit hatte das Kind meine Aufmerksamkeit bekommen, aber richtig lustig wurde es erst nach dem Telefonat, als sich das dicke Kind mit einem anderen unterhielt:

dickes Kind: “Ich hab kein Internet, aber unser Computer ist besser als Eurer!”

anderes Kind: “Was haste denn für einen?”

dK: “XP!”

aK: “Ach, wir haben ME, das ist viel besser! Damit kann man alle Spiele spielen. Und Internet haben wir drei mal: ‘AOL’, ‘web.de’ und ‘DSL’.”

Ah ja!

Pupsende Oma

Letztens ging ich an einer sonst leeren Strasse an einer älteren Frau vorbei und in dem Moment hat sie laut gepupst, daß ich mich immer noch Frage, ob das menschlich war!

Ook!



Manch einer mag sich darüber beschweren, daß es auf der Welt schon viel zu viele Programmiersprachen gibt, aber ich finde einige von Ihnen sind wirklich eine Bereicherung und werden den Computer auf die nächste Evolutionsstufe katapultieren.

So auch die Sprache Ook!, für die es sogar schon einen .NET-Compiler Ook# gibt. Diese wurde für den Bibliothekar der Unsichtbaren Universität entwickelt und sollte für jeden Orang-Utan verständlich sein. Sie kommt nur mit einem Wort (Ook) aus und der Compiler interpretiert die verschiedenen Betonungen (Ook!, Ook?, Ook.) dieses Wortes.

... des laufenden Wahnsinns