Chronik ...

Hier gibt es nicht zu sehen ...

... oder vielleicht doch?

Mit etwas Glück passiert hier wieder etwas regelmässiger etwas. Vielleicht aber auch nicht. Zumindest die Details sind aktueller als vor 3 Jahren.
Comments

Dann solltest Du es tiefer hängen

Das habe ich heute an der Haltestelle gefunden und war von der Fußnote schwer angetan...

IMG_0518
Comments

The Year of High Definition Video

Im Januar 2005 proklamierte Steve Jobs das “Jahr des HD Videos”. Und nun kommt diese Botschaft nach 8 Jahren auch bei mir an. Einen Fernseher mit vielen Pixeln und dem wunderschönen Namen “40PFL6605H/12" gibt es schon seit 2 Jahren. Er braucht 12 Sekunden zum Starten, 2 Sekunden um das Menü aufzubauen und gewinnt auch keinen Ergonomie-Preis. Aber er macht für das Geld ein schönes großes Bild. Nur in der Regel gab es in den letzten 2 Jahren wenig HD vom Apple TV oder dem Rechner und mehr SD vom DVB-T und der Wii.

Das sollte sich schlagartig ändern als eine Blu-ray-Box mit den ersten beiden Staffeln Downton Abbey hier eintrudelte. Da meine Ansprüche an Film-Downloads (also akzeptable Qualität mit Original-Tonspur und großer Filmauswahl zu einem guten Preis) nicht realistisch sind, hatte ich schon einige Zeit um das Thema Blu-ray herum getänzelt. Größter Haken ist hier eigentlich nur, dass man physikalische Medien herumliegen hat, die Platz brauchen und voll stauben und es irgendwann kein Abspielgerät mehr geben wird.

Also ging es - mit etwas Skepsis - in den nächsten Elektronikladen, wo ein neues Gerät mit dem tollen neuen Namen “BDP2980” gekauft wurde. Dieser Blu-ray-Player rangiert am unteren Ende der Preisskala (bei mir € 69,-), findet aber trotzdem ganz gute Bewertungen. Wie der Fernseher glänzt das Gerät nicht mit Schnelligkeit, liefert aber schöne Bilder. Besonders spannend war hier der Vergleich von DVDs über den alten DVD-Player via SCART-Anschluss zu HDMI mit dem neuen Player: Die digitale Übertragung liefert grandios bessere Bilder, was am meisten bei mehr Details in hellen und dunklen Bereichen und schöneren Farben auffällt.

Und wie ist es mit HD? Überwältigt von der besseren Wiedergabe von DVDs fällt die Bildverbesserung zur Blu-ray nicht mehr so auf. In ruhigen Aufnahmen mit vielen Details merke ich den Unterschied am ehesten. Bewegt sich im Bild viel und schnell, ist auch keine Zeit für Details. Winking

Neben der großartigen Downton Abbey wurde der Neuzugang noch mit Prometheus, Paranorman und Pirates gefüttert. Ersterer hat zwar die grandiosesten Bilder, ist aber so schlimm, dass die Blu-ray sehr bald bei ebay landen wird. Die beiden Animationsfilme hingegen machen beide Spaß, wobei ich hier die Piraten von den Wallace-und-Gromit-Machern lieber mag. Insgesamt sehen HD-Filme über Blu-ray sehr gut aus und dieses Medium wird wohl für die nächste Zeit genutzt werden, wenn ich Filme und Serien besitzen oder leihen möchte.
Comments

Die Merkseite oder Hin und Zurück

In “Der kleine Hobbit” bricht Bilbo auf und kommt wieder zurück. Die Merkseite hat eine ähnliche Geschichte hinter sich, denn sie war auch für ein paar Monate weg.

Alles fing damit an, dass ich eine Zeit lang mehr als einen Mac hatte. Für die Bearbeitung der Webseite nutze ich seit einiger Zeit RapidWeaver, welcher die Seite als Bundle abspeichert. Um die Seite also auf meinem mobilen und meinem stationären Mac editieren zu können, habe ich sie auf meine iDisk verschoben. Das funktionierte eine zeitlang gut, bis ich im April 2011 wieder nur noch einen Mac hatte und zwei Fehler machte:

  1. Ich löschte alles auf der iDisk, weil ich dachte, dort wäre nichts Wichtiges.
  2. Ich ging davon aus, dass selbst wenn da etwas Wichtiges gewesen wäre, es mit Time Machine gesichert wurde.

Gut Punkt 1 war schlicht …. sagen wir mal nicht so schlau. Punkt 2 hingegen war durchaus eine valide Annahme, wenn auch total falsch. Hätte ich mich aber vorher damit beschäftigt, wäre es auch kein großes Problem gewesen es einzurichten. Der GAU war also perfekt: Ich hatte etwas gelöscht, von dem ich kein Backup mehr hatte.

Diesen Zustand habe ich Mitte 2011 bemerkt. Panisch habe ich alle Backups durchforstet, bis mir irgendwann wieder das iDisk-Szenario einfiel. Und daher tat sich seit März 2011 nichts mehr an der Seite, da ich mich davor gedrückt hatte, die Blog-Einträge der letzten 10 Jahre aus dem Web in ein neues RapidWeaver-Projekt zu kopieren.

Previous local iDisks
Aber am 13.01.2012 um 15:19 geschah ein Wunder! Auf meinem Desktop tauchte ein lustiger Ordner namens “Previous local iDisks” auf. Wie der Name schon ahnen ließ, enthielt der Ordner wirklich eine alte Kopie meiner iDisk. Und zwar so alt, dass dort noch die letzte Version der Merkseite vorhanden war.

Die Rettung war da und damit auch gleich ein Thema für den ersten Eintrag im Jahr 2012. Mal gucken welche Ausrede mir einfällt, wenn der nächste Eintrag auch erst wieder in 10 Monaten kommt…
Comments

Nicht zu schnell "Ja" sagen...

Zu viel Routine und man reagiert in ähnlichen Situationen immer gleich. Erscheint unter Windows ein Fenster mit irgendeiner Frage, hat man so schnell auf “Ok” gedrückt, dass man den Text gar nicht gelesen hat.

Ähnlich ist es am Flughafen an der Sicherheitskontrolle. Aufgrund diverser Kabel, Ladegräte und ähnlicher Dinge, sieht mein Rucksack beim Durchleuchten wohl besonders gefährlich aus. Also steht immer irgendwo ein Sicherheitsbeamter mit meinem Rucksack, schaut mich gelangweilt bis hoffnungsvoll an und fragt: “Darf ich mal in Ihren Rucksack gucken?”

Natürlich sage ich brav “Ja”, da jede andere Antwort meinen Abflug noch mehr gefährden würde.

Nun passiert mir dies eigentlich immer nur in Düsseldorf und eigentlich nie in Basel. Zum Flughafen in Basel sollte man noch wissen, dass er auf französischen Boden steht und dort eigentlich nur Franzosen arbeiten. Also steht letztens in Basel eine Sicherheitsbeamtin mit meinem Rucksack da und fragt irgendwas auf französisch.

Ganz selbstbewusst -mit mangelnden Französischkenntnissen aber grandioser Transferleistung- antworte ich: “Ja”.

“Das ist verboten!”, antwortet Sie sehr genervt.

“Wie verboten?”. entgegne ich sehr verwirrt. Aber die Dame ignoriert mich und fängt an meinen Rucksack zu durchsuchen.

“Was haben Sie eben gefragt?”, frage ich langsam etwas nervös werdend. Die Dame wird auch nervös und vergleicht meinen Rucksack mit dem Bild auf dem Monitor.

Des Rätsels Lösung war der Rucksack des Herrn, der vor mir durch die Kontrolle gegangen war. Er hatte nämlich zwei Flaschen Wasser und mehrere Getränkedosen dabei. Nachdem die Verwechslung geklärt war, gab es noch eine Entschuldigung von der Sicherheitsbeamtin und ich werde in Zukunft versuchen nicht mehr “Ja” sagen, wenn ich die Frage nicht verstanden habe.
Comments

... des laufenden Wahnsinns